Dies sagte al-Hashimi, der sich im Nordirak versteckt, in einem Gespräch
mit dem Fernsehsender al-Arabia. Er wies sämtliche Vorwürfe von sich,
sagte dabei, er könne nicht garantieren, dass jeder seiner Wachleute
nichts mit dem Terrorismus zu tun habe.
Am Donnerstag hatte Iraks
Oberster Gerichtsrat es als bewiesen anerkannt, dass al-Hashimi und
dessen Leibwache in 150 Terroranschläge auf politische Gegner,
Offiziere, Richter und Ärzte verwickelt seien.
Tariq al-Hashimi, der
wohl der ranghöchste Sunnit im Irak und seit 2006 Vizepräsident ist,
betrachtet die Vorwürfe gegen ihn als Versuch, die sunnitischen
Politiker in Misskredit zu bringen und von der Macht abzudrängen.
17 Februar 2012 - 20:30
News ID: 297337
Der irakische Vizepräsident Tariq al-Hashimi, gegen den aufgrund von Terrorverdacht ein Haftbefehl besteht, schließt nicht aus, sich ins Ausland abzusetzen, wenn die Umstände ihn dazu zwingen.